Marmor

Marmor wurde aus den Tränen der Sterne geformt. So erzählt es eine Legende aus den Apuanischen Alpen in der italienischen Provinz Toskana.
Aus geologischer Sicht ist Marmor ein kristallinkörniges Kalkgestein, das vorwiegend aus Calcit oder Dolomit besteht. Es ist vielfach reinweiß, zuweilen durch Metalloxyde, Kohle oder Serpentin etwas gefärbt. Das Gestein entstand vor Millionen von Jahren unter enormem Druck und hohen Temperaturen tief im Erdinneren. Es entsteht sehr langsam, was zur Härte des Materials beiträgt.
Marmor wird seit Jahrtausenden als Baumaterial und für die Herstellung von Skulpturen geschätzt. Zahlreiche geschichtsträchtige Bauwerke entstanden aus Marmor, wie etwa das Taj Mahal in Indien, der Petersdom in Rom oder, als Skulpturen, Michelangelos Pietà in Rom und sein florentinischer David.
Die Hauptverbreitung von Marmor liegt in Frankreich, Griechenland, Italien, der Türkei und Portugal. Der bekannteste weiße Marmor kommt aus der Stadt Carrara im Gebiet der Toskana in Italien. Hier liegt auch das weltweit größte Vorkommen.
Marmor ist leicht bearbeitbar, gut polierbar und weiß etwas lichtdurchlässig. Er kommt in verschiedenen Farben vor, etwa grün, rosa oder gelb. Die Gewinnung ist bis heute ein aufwändiger Prozess, was ihn, neben seiner Schönheit, zu einem der edelsten Natursteine macht. Er ist vielfältig einsetzbar, etwa als Terrassenbelag oder als Poolumrandung. Marmor ist auch mit nassen Füßen rutschfest und bleibt in der Sonne kühl.

Terrassenplatten
Steinmauern
 
 
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